Von Anfang an ein gutes Gefühl beim Zahnarzt

Sanfte, einfühlsame Behandlung, die Kinder ein Leben lang zu entspannten Zahnarztgängern macht

Angst vor dem Zahnarzt ist bei vielen Patienten dadurch entstanden, dass sie in ihrer Kindheit schlechte Erfahrungen beim Zahnarztbesuch gemacht haben. Es ist uns wichtig, dass Kinder den Zahnarztbesuch als positives Erlebnis wahrnehmen können. Deswegen sind Kinder für uns keine kleinen Erwachsenen. Sie brauchen Zeit, Erklärungen, die zu ihrem Alter passen, und vor allem das Gefühl: Hier passiert nichts, ohne dass ich es verstehe. Sanft, ruhig und ohne Druck.

Zahnpflege, die Spaß macht

Wir nehmen uns die Zeit, um Kinder für Zahnpflege zu begeistern. Eine positive Einstellung zur Prophylaxe ist nachweislich der beste Weg für gesunde Zähne im Erwachsenenalter. Ein Kind, das versteht, warum Zähneputzen wichtig ist, macht es anders als eines, das nur mechanisch putzt und behält das auch eher sein Leben lang bei.

Und natürlich darf eine kleine Belohnung am Ende nicht fehlen, denn Kinder, die mit einem guten Gefühl im Bauch aus der Praxis gehen, kommen gerne wieder.

Tipps für Eltern
  • Erster Besuch am besten schon mit dem ersten Milchzahn
  • Bleiben Sie selbst entspannt – Kinder spüren Anspannung sofort
  • Sätze wie »Das tut bestimmt nicht weh«, »Du brauchst keine Angst haben«  lieber vermeiden - im Kopf bleibt »weh« und »Angst«
  • Den Zahnarztbesuch nie als Drohung einsetzen
  • Zuhause spielerisch üben: Mund öffnen, Zähne zählen lassen
  • Nachputzen ist bis zu einem Alter von 8-9 Jahren wichtig und vollkommen ok

So läuft der erste Besuch ab

01

Beratung

Ankommen und Kennenlernen – Ihr Kind darf sich umschauen, auf dem Stuhl Probe sitzen und Fragen stellen.

02

Planung

Zähne zählen – Die erste »Untersuchung« ist ein Spiel: Wir schauen und zählen gemeinsam.

03

Behandlung

Nur was das Kind zulässt – Behandelt wird erst, wenn Vertrauen da ist. Manchmal braucht es dafür einen zweiten Termin – und das ist völlig in Ordnung.

04

Kontrolle

Belohnung – Am Ende gibt es eine Kleinigkeit aus der Schatzkiste.

FAQ

Ihre Fragen, unsere Antworten

Ab wann sollte mein Kind zum Zahnarzt?

Mit dem ersten Milchzahn, spätestens zum ersten Geburtstag. Beim ersten Besuch geht es vor allem ums Kennenlernen – und Sie bekommen Tipps zur Pflege der ersten Zähne.

Müssen Milchzähne überhaupt behandelt werden? Sie fallen doch aus.

Ja, unbedingt. Milchzähne halten den Platz für die bleibenden Zähne frei, und Karies kann von ihnen auf die nachwachsenden Zähne übergehen. Ein gesundes Milchgebiss ist die Basis für gesunde bleibende Zähne.

Mein Kind hat große Angst. Was können wir tun?

Zeit einplanen und keinen Druck aufbauen. Ein reiner Kennenlerntermin ohne Behandlung ist bei uns jederzeit möglich.

Darf ich mit ins Behandlungszimmer?

Selbstverständlich. Gerade beim ersten Besuch gibt Ihre Anwesenheit Sicherheit. Bei manchen Kindern klappt es später besser, wenn die Eltern im Wartezimmer bleiben – das entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen.

Was ist eine Fissurenversiegelung?

Sehr tiefe Rillen (Fissuren) der bleibenden Backenzähne werden mit einem dünnfließenden Kunststoff verschlossen, bevor sich dort Karies bilden kann. Ein kurzer, schmerzfreier Termin, der die Kauflächen viele Jahre schützt.

Wie oft sollte mein Kind zur Kontrolle?

Zweimal im Jahr. So bleiben die Besuche Routine, und wir erkennen Veränderungen früh – meist bevor überhaupt behandelt werden muss.

Mein Kind hat Angst vor Spritzen – kann es trotzdem behandelt werden?

Ja. Die meisten Behandlungen bei Kindern kommen ganz ohne Spritze aus: Milchzähne sind weniger schmerzempfindlich als bleibende Zähne und Kinder lassen sich zudem bei der Behandlung durch kleine Geschichten sehr gut ablenken und nehmen ein leichtes Ziehen so oft gar nicht wahr. Bei uns dürfen die Kinder, wenn sie wollen, mit einem Spiegel bei der Behandlung zuschauen und sehen so alles, was in ihrem Mund passiert. Falls eine Spritze doch nötig ist, bereiten wir Ihr Kind kindgerecht darauf vor und nehmen uns dafür bewusst Zeit.

Mein Kind hat Kreidezähne – was muss ich beachten?

Kreidezähne (fachlich: Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation, MIH) sind eine Zahnschmelz-Bildungsstörung, die vor allem die ersten bleibenden Backen- und Schneidezähne betrifft – keine Folge falscher Pflege. Die betroffenen Zähne reagieren oft deutlich empfindlicher auf Kälte, Wärme und sogar Druck von der Zahnbürste. Wichtig ist eine frühzeitige Diagnose: Je nach Schweregrad helfen intensivierte Fluoridierung, Versiegelungen oder spezielle Füllungen, um die Zähne zu schützen und Schmerzen vorzubeugen. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Ihnen Verfärbungen oder Empfindlichkeit auffallen.

Wir sind für sie da
08152 6326 Termin